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Ostara 2012

Weil ich heute einen echt doofen Tag hatte, halte ich es ganz kurz und wünsche euch mit diesem wunderschönen Lied ein fröhliches Ostara bzw. eine fröhliche Tag- und Nachtgleiche.

krokusse

Möge mit dem Frühling und der Lebendigkeit,
die man nun überall in der Natur sehen und spühren kann,
Fröhlichkeit, Glück und Zuversicht in euer Leben kommen, wachsen und reiche Früchte tragen!

~

Musiktipp: Lisa Thiel – Ostara

~

Hier findet ihr noch einen Artikel von mir mit Gedanken zur Tagundnachtgleiche und dem “Rad des Schicksals”.

 

Rezension: Gemmas Visionen

r-gv

Gemmas Visionen – Der Geheime Zirkel I

Inhalt

Die Geschichte beginnt in Indien, wo Gemma mit ihren Eltern lebt. Sie wünscht sich nach England zu gehen, um am dortigen gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, da ihre Großmutter ihr in ihren Briefen davon vorschwärmt wie schön und aufregend das ist. Ihre Mutter jedoch ist strikt dagegen.
Gemma ist ein junges Mädchen, gerade 16, in der damaligen Zeit also genau in dem Alter, in dem sie eigentlich bald in die Gesellschaft eingeführt wird, um – möglichst gut – verheiratet zu werden. Möglichst gut hieß, mit einem möglichst angesehenen und wohlhabenen Mann.

Nach einem tragischen Vorfall muss Gemma tatsächlich nach England und wird an ein Mädchenpensionat geschickt, um dort auf ihr Leben in der Gesellschaft vorbereitet zu werden. Die Umstände, die es nötig machten haben Gemma tief verstört, gleichzeitig hatte sie auch zum ersten Mal eine Vision. Nun muss sie nicht nur lernen mit dem Geschehenen umzugehen, sich an die Anforderungen, die nun an sie gestellt werden, zu gewöhnen und sich im Pensionat einleben, sondern auch herausfinden was es mit diesen Visionen auf sich hat und warum sie von einem mysteriösen jungen Mann verfolgt wird.

 

Meine Meinung

Gemmas Visionen würde ich am ehesten der “Gaslicht-Romantik” zuordnen. Die Roman-Trilogie spielt im viktorianischen England. Jemand der sich ein bischen mit Magie und Paganismus beschäftigt wird schnell darauf kommen, dass es sich bei Gemmas Visionen eher um Astralreisen oder Schamanische- bzw. Trance-Reisen handelt. Gemma und die Freundinnen, die sie findet, schließen sich ganz intuitiv zu einem Zirkel zusammen. Es wird nur am Rande und nicht wirklich von den Mädchen selbst auf den spirituellen Aspekt des Ganzen eingegangen. Für die Freundinnen ist es schlicht ein Weg, den Zwängen und engen Regeln ihres Alltags zu entfliehen.

Eine Frau hatte in der damaligen Zeit kaum Möglichkeiten sich frei zu entfalten, geschweige denn frei zu leben, oder auch nur ihre Zukunft selbst zu gestalten. Die gesellschaftlichen Regeln waren sehr starr. Als Frau hatte man nur die Hoffnung möglichst gut zu heiraten und zwar einen Mann, mit dem man sich hoffentlich zumindest einigermaßen verstand. Liebesheiraten waren keineswegs die Regel, im Gegenteil wurden die Ehen, gerade in den “oberen Schichten”, wohl bedacht arrangiert. Hatte ein Mädchen keine (oder nur eine geringe) Mitgift oder kein gutes Elternhaus, dann konnte sie nur nur hoffen eine gute Anstellung zu finden, sofern sie das Glück hatte wenigstens eine gute Ausbildung bekommen zu haben.

Gemma und ihre Freundinnen nun, kann man als recht unkonvenzionelle Freigeister bezeichnen. Regeln und Religion , bedeuten ihnen nichts. Sie passen sich nur so weit an wie sie müssen. Manch einem mag das was sie tun (z.B. den Messwein zu stehlen) noch zu bieder und brav erscheinen, doch darf man die Zeit, in der die Geschichte spielt, nicht vergessen.

Gemmas Visionen ist ein spannender Auftakt, der Lust auf mehr macht. Man merkt natürlich, dass es ein Jugendbuch ist, aber es hat auch für mich mit 33 definitiv noch seinen Reiz, wobei ich dazu sagen muss, dass ich ein Fan der viktorianischen Zeit bin und gerne Romane lese, die dort angesiedelt sind. Dazu dann noch die magischen und mystischen Komponenten, die für mich sehr gut gelungen sind und die mich natürlich auch sehr ansprechen.
Was ich als etwas schade empfinde ist, dass die Sprache, in der der Roman geschrieben wurde, eine sehr moderne ist, was es mir mitunter etwas schwer machte, mich wirklich in die damalige Zeit versetzt zu fühlen. Da “labert” eine Lehrerin zum Beispiel schon mal im Unterricht. Übrigens ist es wohl im englischen Original auch nicht anders, wie ich anderen Rezensionen entnehmen konnte, so dass es wohl nicht an der Übersetzung liegt. Das Positive was sich allerdings daraus ergibt, ist eine gewisse “Zeitlosigkeit”, da einem bewusst wird, dass viele Probleme, viele Verhaltensmuster und Charaktere einfach in jeder Zeit vorhanden sind.
Der Roman hat in meinen Augen ebenfalls eine feministische Komponente, indem er die Rolle der Frau damals (und in gewisser Weise auch heute) kritisch betrachtet und zeigt was der Druck, der auf den Mädchen, durch die äußeren Erwartungen lastet, anrichtet.

Insgesamt kann ich sagen, dass der Roman mir wirklich gefallen hat. Ich habe ihn an einem Wochenende durchgelesen und mir direkt den 2. Band bestellt, denn ich möchte auf jeden Fall wissen wie es weiter geht. Ich bin sehr gespannt wie die Autorin die Geschichte weiterentwickelt.
Wer Romane (bzw. Trilogien) mag, die in der viktorianischen Zeit spielen und die eine große magische und mystische Komponente haben, dem wird “Gemmas Visionen” sicher gefallen. Es ist keine gehobene Literatur, aber ein schöner Schmöker für gemütliche Abende.

 

Titel: Gemmas Visionen – Der geheime Zirkel I
original Titel:
A Great and Terrible Beauty
Autorin:
Libba Bray
Taschenbuch:
480 Seiten
Verlag:
Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2007)
Sprache:
Deutsch
ISBN-10:
3423712287
ISBN-13:
978-3423712286

Startschuss

Nachdem ich am 02.02. püntklich zu Imbolc alles in Gang gesetzt habe, kann ich nun heute mit meiner Astrologie-Ausbildung am Online-College beginnen. Ich freu’ mich wie ein kleines Kind und habe das Gefühl genau das Richtige zu tun, auch wenn die äußeren Bedingungen (finanziell tut’s aktuell schon weh) wirklich besser sein könnten. Aber ich bin zuversichtlich. Es fühlt sich gut und richtig an, also wird sich der Rest auch finden.

Das Einzige was ich mich frage ist, warum ich mich nicht früher schon dafür entschieden habe, aber vielleicht wird die Ausbildung mir ja auch dabei helfen, genau diese Frage zu klären. ;)
Gerade habe ich mir erstmal die ersten Unterlagen und meinen Geburtsradix ausgedruckt und abgeheftet (ich lese einfach nicht gerne am PC). Jetzt gleich werde ich es mir gemütlich machen und mir die erste Lektion anhören. :)

Es wird jetzt also auch vermehrt Astrologisches in diesem Blog geben.

Es geht los! Juhu! :)

Gesegnetes Imbolc

An welchem Tag, oder in welcher Nacht ihr auch immer Imbolc feiert, ich wünsche euch ein warmes, fröhliches und gesegnetes Imbolc und dass die Samen, die ihr in diesem Jahr pflanzen möchtet, Früchte tragen.

Musiktipps: Lisa Thiel – “Imbolc” und “Song to Brighid”

Möge Brighids Feuer euch Motivation, Kraft und Inspiration für ein glückliches und gesundes Jahr schenken.

Blessed Be

Imbolc

Am 1. oder 2. Februar feiern wir Imbolc, das Mondfest des Winters, es ist eines der vier keltischen Mondfeste, bzw. eines der 8 Jahreskreisfeste im (Neu-)Heidnischen Jahreskreis. Imbolc leitet sich vom irischen „i mbolg“ ab, das so viel bedeutet wie „im Bauch der Mutter“, man glaubt, dass es daher rührt, dass die Natur im Bauch der „Erdmutter“ gerade genauso „heranwächst“ und kurz vor der „Wiedergeburt“ steht, wie man es in dieser Zeit bei den Schafen mit ihren Lämmern beobachten kann. Andere Namen des Festes sind beispielsweise Oimelc (englisch/irisch für “Schafsmilch”) und Brighid (zu Ehren der gleichnamigen irischen Göttin des Lichts und des Feuers). In der christlichen Tradition kennen wir es als Mariä Lichtmess oder auch als Tag der heiligen Brigitte.

krokusse

Die zentralen Aspekte Imbolcs stellen das Aufkeimen des Lebens und die Wiederkehr des Lichtes dar. Es ist eine Zeit der Erneuerung, des Neuanfangs und vor allem der Reinigung, im Innen wie im Außen.

Obwohl wir uns in unseren Breiten zu Beginn des Februars noch mitten im Winter befinden, können wir doch schon die ersten Vorboten des nahenden Frühlings erkennen. Das erste Grün erkämpft sich seinen Weg durch den gefrorenen Boden, die ersten Schneeglöckchen und Krokusse sind zu sehen. Die Tage werden seit Jul (Wintersonnenwende am 21.12.) wieder länger, das Licht wird wieder kräftiger. Endlich wird es morgens wieder so früh hell, dass wir nicht mehr im Dunkeln das Haus verlassen müssen und auch unser Abendbrot können wir nun wieder im Hellen zu uns nehmen. Gerade in früheren Zeiten ohne elektrisches Licht war das für die Menschen eine große Erleichterung, die gefeiert werden wollte, aber auch in der heutigen Zeit freuen wir uns über das Licht, das uns positive Energien bringt.

Astrologisch gesehen befinden wir uns im Zeichen des Wassermanns, einem Luftzeichen mit dem Planetenherrscher Uranus. „Das Sternzeichen Wassermann steht für geistige Freiheit und Intellekt, für Inspiration und Unabhängigkeit. […] Es geht also um den Aufbruch, die Kraft der Veränderung und der Erneuerung. Neue Ideen und Pläne werden jetzt entwickelt.“ (Brigitta de las Heras, „Die Reise durch den Jahreskreis“, S.79)

Die Verbindung der beiden vorherrschenden Elemente Luft und Feuer unterstützt in dieser Zeit alles was mit Erneuerung, Reinigung, Planung und Visionssuche, bzw. der Entwicklung von neuen Zukunftsvisionen zu tun hat. Nicht umsonst ist es die Zeit für den „Frühjahrsputz“. Es ist die perfekte Zeit, das Haus zu putzen, alle Fenster und Türen aufzureißen und gründlich durchzulüften.
Auch Rituale für die innere Reinigung sind in dieser Zeit sehr stimmig. Wir stehen am Wendepunkt zwischen Winter und Frühling. Im Winter hatten wir eine Zeit der inneren Ruhe und der Einkehr. Wir konnten in uns gehen, über das vergangene Jahr reflektieren und unseren Weg überprüfen. Jetzt können wir diese Phase der Reflektion abschließen, uns vom Vergangenen lösen, uns Reinigen und mit frischer Energie neue Pläne schmieden.

Das Abschließen und Reinigen, ja das Vertreiben von allem Alten, Angestaubten, Verbrauchten, Negativen findet sich auch in vielen vor allem alten Faschingsbräuchen wieder. Es wird gelärmt, getanzt, gelacht, geschrieen und durch das Tohuwabohu und die Verkleidungen, die „bösen Geister“, die Kälte, die Dunkelheit und die negativen, hemmenden Energien vertrieben. Das Toben und Schreien, die körperliche Bewegung dabei, bringt auch unsere Lebensgeister wieder in Schwung und weckt unsere Lebensfreude. Die Müdigkeit und die Stagnation des Winters wird vertrieben.

fastnachtEin Imbolc-Legesystem findet ihr in meinem Tarot-Blog auf Tarotmagie.de.

Das Jahr des Wasser-Drachen

FROHES NEUES JAHR!

Heute beginnt in China das Jahr des Wasser-Drachen.
Der Drache ist in China ein großes Glücksymbol und so ist er auch ein gutes Omen für das beginnende Jahr. Das Drachenjahr verspricht Heiterkeit, Glück & Erfolg und eignet sich gut, um Pläne zu verwirklichen und in die Tat umzusetzen, sie sollten aber gut durchdacht sein, da der Drache auch zu Impulsivität neigt. Die Wasser-Energie wirkt sich noch zusätzlich positiv aus und lenkt die ungestühmen Seiten des Drachen in sanftere Bahnen.

Rauhnächte

Als Rauhnächte oder Rauchnächte bezeichnet man den Zeitraum um den Jahreswechsel. Je nach Region und Glauben wird der konkrete Zeitraum etwas anders angegeben. Für Manche beginnen sie mit der Wintersonnenwende bzw. dem Thomastag am 21. Dezember. Für Andere beginnen sie erst am 25. Einig sind die Meisten sich beim Enddatum, dem 06. Januar (Dreikönigstag). Wieder Andere halten sich an gar keine festen Daten und verlassen sich lieber auf ihre eigene Intuition und ihr Bauchgefühl während sie die Natur beobachten und sich in die Zeitqualität einfühlen.

Über die Herkunft ihres Namens gibt es ebenfalls unterschiedliche Spekulationen. So soll er beispielsweise vom Brauch des Räucherns stammen, da es gerade in früheren Zeiten (und heute wieder) üblich gewesen ist, in dieser Zeit Haus und Ställe zu räuchern, um böse Geister zu vertreiben.Die bösen Geister, die in diesen Zeiten umgehen sollen, könnten ein weiterer Ursprung des Namens der Rauhnächte sein. Das Wort Rauh oder auch Rauch geht eventuell auf das mittelhochdeutsche Wort rûch zurück, dass soviel wie „haarig“ bedeutet. Haarige mystische Wesen sollen in diesen Nächten umgegangen sein, auch Mischwesen aus Mensch und Tier. Außer dem Räuchern gab und gibt es auch den Brauch die „bösen Geister“ mit viel Lärm und schrecklichen Masken zu vertreiben.

Die Rauhnächte werden auch Losnächte genannt, womit wir zu einem ihrer interessantesten Aspekte kommen. Sie wurden schon immer gerne auch zur Zukunftsdeutung genutzt. Es gibt allerlei Bauernregeln und die verschiedensten Orakel in dieser Zeit. Auch die Tiere soll man in diesen Nächten, besonders um Mitternacht herum, in menschlicher Sprache sprechen hören können, dies gilt insbesondere für die Nacht vom 24. auf den 25.12.

Die meisten Orakel richten sich konkret auf die Zukunftsschau. Eine unverheiratete Frau zum Beispiel sollte in der Haustüre mit Blick nach innen stehen und einen ihrer Schuhe hinter sich werfen. Landet er mit der Spitze Richtung Tür wird ein Bräutigam ins Haus kommen. Steht die Unverheiratete vor dem Haus und hört Hunde bellen, dann soll sie darauf achten aus welcher Richtung das Gebell kommt, denn aus dieser Richtung wird auch ihr zukünftiger Bräutigam kommen.

Eine schöne Möglichkeit die Rauhnächte zur Divination zu nutzen sind auch die Rauhnachtskarten. An Zwölf aufeinander folgenden Abenden zieht man dazu je eine Karte aus dem Tarot. Diese Karten stehen dann jeweils für einen Monat des Jahres. Die Karte des ersten Abends für den Januar des neuen Jahres, die Karte des zweiten Abends für den Februar usw. Es empfiehlt sich die Karten gut zu notieren, damit man sie im Laufe des Jahres immer mal wieder betrachten kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr interessant sein kann, sich zunächst spontan ein paar Notizen zu machen und dann jeweils zu Anfang und zum Ende eines Monats ebenfalls. Besonders interessant ist es dann, sich am Jahresende noch einmal hin zu setzen, die Notizen zu lesen und das Jahr Revue passieren zu lassen.

Während er Rauhnächte sollte man nicht arbeiten. Insbesondere das Wäschewaschen war in dieser Zeit verboten, denn es soll Unheil bringen und auch heute noch soll es Gemeinden geben in denen es verboten ist seine Wäsche während dieser Zeit draußen aufzuhängen.

Die Rauhnächte sind eine Zeit der Besinnung, der inneren Einkehr, aber auch eine Zeit in der gefeiert werden soll. Das alte Jahr wird verabschiedet und das Neue fröhlich und lautstark begrüßt.

In diesem Sinne: be-sinnliche, mystisch-magische, sowie fröhliche Rauhnächte und viel Spaß beim Orakeln!

Merry Yule!

Ich wünsche euch allen von Herzen ein fröhliches Jul!

Möge das Licht der wiederkehrenden Sonne euch wärmen und durch ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr begleiten. ♥

Musiktipp: Lisa Thiel – Yule

Übrigens bis morgen gibts noch meinen Julzeitkalender auf tarotmagie.de

Julzeitkalender

Während diese Seite noch im Aufbau ist, schaut doch in meinem Tarotblog vorbei, dort gibts zur Zeit einen Julzeitkalender.

Täglich ein Türchen zum Thema Tarot und Märchen.

-> Julzeitkalender

Hallo Welt!

Hier entsteht eine neue Homepage, bzw. ein neues Blog rund ums Hexen & Heidentum.